Mit Porenbeton mauern

Das mauern mit Porenbeton- (Ytong) Steinen ist einfach und zeitsparend. Die Steine lassen sich leicht bearbeiten und weisen nur ein relativ geringes Gewicht auf. Hinzu kommt, daß die Steine als Plansteine geliefert werden. Deshalb sind die Steine sehr maßhaltig und werden in den Fugen nur verklebt. Doch nun zu den Schritten im Einzelnen:
Verwenden Sie zum Mauern nur die vom Hersteller empfohlenen Mörtelsorten. Gehen Sie keine Experimente ein, denn bei dem für Porenbeton gewöhnlich verwendeten Dünnbettmörtel muß es sich immer um einen zugelassenen Fertigmörtel handeln. Machen Sie den Mörtel mit der vorgeschriebenen Menge Wasser an.

Sie tragen den Mörtel mit der Maurerkelle, sondern mit einem Zahnspachtel oder einer Spezialkelle auf. Das Mörtelbett ist nur etwa 1 mm dick. Beim Auftragen mit Zahnspachtel oder Kelle bilden sich Stege in der Mörtelfläche. Wenn diese Stege zulaufen, ist der Mörtel zu weich.

Beim Ansetzen ins Mörtelbett muß der Stein noch ganz leicht schwimmen. Prüfen Sie besonders zu Beginn der Arbeit ab und zu nach, ob die Steine ausreichend und gleichmäßig mit Mörtel benetzt sind. Zu diesem Zweck nehmen Sie einen bereits verlegten Stein.

Ausgerichtet wird der Stein durch leichte Schläge mit einem Gummihammer.

Halbe Steine oder Ausgleichsteine sind beim Mauern mit Porenbeton überhaupt kein Problem. Sie zeichnen einfach die gewünschte Steinlänge mit Winkel und Zimmermannsbleistift an. Wenn Sie gerade keinen Bleistift zur Hand haben, tut es auch ein Nagel.

Auf Länge gesägt wird dann mit einer Spezialsäge. Sie können aber auch einen ganz normalen Fuchsschwanz benutzen.

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