Otto Röhrs GmbH – Ihr zuverlässiger Baustoffpartner in Niedersachsen
Wenn, dann richtig! – Nach diesem Motto sind wir seit über 100 Jahren erfolgreich als mittelständisches Baustofffachhandelsunternehmen tätig. Mit 6 Standorten in Niedersachsen und einem leistungsstarken Online-Handel bieten wir Handwerkern, Bauunternehmen, privaten Bauherren und Heimwerkern ein umfassendes Sortiment an hochwertigen Baustoffen. Unsere Standorte ermöglichen eine schnelle und zuverlässige Baustellenbelieferung von Süd-Schleswig-Holstein über Bremen bis nach Hannover und Lüneburg. Auch über dieses Gebiet hinaus liefern wir mit unseren starken Partnern der NA-LOG bundesweit – effizient und termingerecht.
Als Mitglied der Eurobaustoff profitieren unsere Kunden von einer großen Auswahl an Baustoffen zu wettbewerbsfähigen Preisen. Dank gemeinsamer Zentrallager in ganz Deutschland garantieren wir eine hohe Produktverfügbarkeit und kurze Lieferzeiten – damit Ihr Bauprojekt immer im Zeitplan bleibt.
Ob Neubau, Renovierung oder Sanierung – wir stehen Ihnen mit unserer Fachkompetenz, Beratung und leistungsstarker Logistik zur Seite. Besuchen Sie uns in einer unserer Niederlassungen oder entdecken Sie unser Sortiment im Online-Shop. Starten Sie Ihr Bauprojekt mit uns – Otto Röhrs GmbH – Ihr Partner für Baustoffe mit Verlässlichkeit und Qualität!


Unsere Standorte
Dafür stehen wir!
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Standorte
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Unsere Meilensteine
Auf dem Weg zu einem leistungstarken Unternehmen mit mehreren Betrieben und Filialen hat das Unternehmen viele Meilensteine passiert. Heute bietet die Otto Röhrs GmbH an sechs Standorten in Ihrer Nähe ein umfangreiches Warenangebot in Verbindung mit einem leistungsfähigen Fuhrpark für den Handwerker, Häuslebauer und Privatkunden.

1896 - Gründung des Eierhandels
Die Unternehmensgeschichte von Röhrs Baustoffe begann 1896 nachdem Friedrich Heinrich Wilhelm Christoph Röhrs, nach seiner Ausbildung zum Kaufmann, von Rotenburg nach Hamburg-Stellingen zog und sich dort mit einem Eierhandel selbstständig machte. Als Ur-Rotenburger stand fest, dass er die Eier unbedingt in seinem Geburtsort und Umgebung kaufen wollte. Seither war er allgemein als „Eier-Röhrs“ bekannt.
Noch bevor er zurück nach Rotenburg zog, heiratete er am 02.10.1898 seine erste Ehefrau Alvine Wilhelmine Agnese Markwardt und wohnte mit ihr, bis nach der Geburt der Tochter Elly Agnes Henriette (*1900), in Stellingen. Neben Elly bekam das Paar noch drei weitere gemeinsame Kinder: Otto Wilhelm Carl (*17.07.1902), Ernst Friedrich Wilhelm (*18.07.1903) und Erika Hanna Maria (*19.06.1916). Leider verstarb Alvine schon am 07.03.1920 nur wenige Jahre nach der Geburt der jüngsten Tochter Erika. Heinrich lernte kurze Zeit später seine zweite Ehefrau Magdalene Clara Allrich kennen, welche er dann am 12.07.1924 heiratete. Von den vier Kindern war Erika die einzige, welche nicht kinderlos blieb. Mit ihrem Mann Theodor Ponsch bekam sie zwei Kinder: Manfred (*15.11.1939) und Rosemarie (*11.02.1943).

1908 - Der erste eigene Standort in Rotenburg
Obwohl der Eierhandel sehr gut lief, wandte er sich dem Handel mit Düngemitteln und Kartoffeln zu. Diese neue geschäftliche Ausrichtung verschaffte ihm Reichtum. 1908 kaufte er daher in der Wallbergstraße 12 in Rotenburg (Wümme) ein großes Grundstück, um dort eine Villa mit angrenzendem Betriebsgebäude zu errichten. Nebenher versuchte er sich mit einem Autohandel der Marke „Brennabor“, welcher jedoch nicht den erwünschten Erfolg brachte und eingestellt wurde.
Weil der Handel mit den Düngemitteln und Kartoffeln so erfolgreich lief, richtete Heinrich Röhrs neben dem Standort in Rotenburg noch weitere Verkaufsstellen mit Lagerräumen u.a. in Neuenkirchen, Bothel und Scheeßel ein. Hier unterstützten ihn seine Söhne Otto Wilhelm Carl und Ernst Friedrich Wilhelm.

21.10.1924 - Firmengründung
Am 21. Oktober 1924 gründete Otto das Unternehmen „Otto Röhrs, Rotenburg i. Hann., Kartoffel-Großversand“ in der Goethestraße 25 in Rotenburg (Wümme) mit Annahme- und Verladestelle am Bahnhof Scheeßel.
Das Startkapital erhielt Otto von seinem Vater Heinrich, welcher bis zu seinem Tod das Sagen hatte. Die Vision war es, einen florierenden Großversand für Kartoffeln aufzubauen, was er mit diesem Unternehmen auch verwirklichte, indem er großflächig den nord- und westdeutschen Raum belieferte. Er legte den Grundstein für ein Unternehmen, das sich in den kommenden Jahren dynamisch weiterentwickeln sollte.

14.09.1931 - Heinrich Röhrs verstirbt
Nach Heinrichs Tod am 14.09.1931 (*12.09.1871) wurden die Brüder Otto und Ernst seine geschäftlichen Nachfolger. Ernst lebte fortan mit seiner Frau Emma Klara, geborene Carstens, und seiner Stiefmutter Magdalene Clara Allrich in der Villa seines Vaters. Privat waren Klara und Ernst ein bescheidenes, geselliges Paar, das gerne reiste. Ernst Röhrs hatte, wie schon sein Vater und Urgroßvater, ein Hobby: die Jagd.
22.05.1933 - Erteilung der Vertretungsvollmacht von Otto an Ernst Röhrs
Später erweiterten die Brüder den Handel auch um Heu und Stroh. Das Geschäft erlebte einen solchen Aufschwung, dass schon vor Ausbruch des Krieges eine Kartoffelwaschanlage eingerichtet wurde. Durch den guten Stand des Unternehmens konnten sie das Geschäft auch während des zweiten Weltkrieges aufrecht erhalten. Am 22.05.1933 erhielt Ernst offiziell die Vollmacht seinen Bruder Otto bei allen geschäftlichen Aktivitäten zu vertreten.
13.06.1945 - Otto Röhrs verstirbt
Ein einschneidendes Ereignis folgte am 13.06.1945, als Otto nach langer Krankheit an Lungentuberkulose verstarb. Dieser Verlust führte dazu, dass Ernst durch seinen Bruder
Otto beerbt wurde und die alleinige Leitung des Unternehmens übernahm.
Zu erwähnen ist, dass Otto zwar der Namensgeber des Unternehmens war, aber schon zu Lebzeiten die Unternehmensaktivitäten maßgeblich durch Ernst vorangetrieben wurden. Unter seiner Führung setzte die Firma ihren Betrieb fort und baute ihre Marktstellung weiter aus. Ernst war immer voller Pläne und Ideen. Durch seine Erfahrungen und Zielstrebigkeit führte er das Unternehmen zu großem Ansehen. Er arbeitete hauptsächlich vom Standort Rotenburg aus und beauftragte seinen Schwager Ernst Stichnot, den Ehemann von seiner Schwester Elly, den Standort in Scheeßel zu betreuen.

1946 - Der Einstieg in den Baustoffhandel
Im Jahr 1946, nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, entschied er sich für eine signifikante Erweiterung des Geschäftsmodells. Er erweiterte das Verkaufsprogramm um Baustoffe, was eine bedeutsame Diversifizierung darstellte und dem Unternehmen neue Wachstumsperspektiven eröffnete.
Neben dem Betrieb in der Wallbergstraße baute er in den „Weißen Bergen“ in Rotenburg (heute auf dem Gelände von Borco Höhns) einen neuen Betrieb für den Groß- und Einzelhandel mit Baustoffen, Kartoffeln und Düngemitteln, sowie in Scheeßel einen Lagerschuppen auf dem Bahnhofsgelände.

1959 - Zwei Standorte und der Ausbau des Baustoffhandels
1959 gab es bereits zwei Vertriebsstandorte; einen in Scheeßel (Am Bahnhof, Fernruf: 239) und einen in Rotenburg (Wallbergstraße 12, Fernruf: 282). In Rotenburg wurde ein reiner Baustoffhandel geführt, in Scheeßel weiterhin zusätzlich der Kartoffelhandel. Geschäftsführer des Standortes in Scheeßel war zu dem Zeitpunkt Hermann zur Heide, den man auch nach Geschäftsschluss unter seiner privaten Fernrufnummer erreichen konnte.
01.10.1968 - Eintritt Friedrich Miesner
Am 01.10.1968 stieg Friedrich Miesner in das Unternehmen ein. Zuvor arbeitete er bei „Heidesand“ in verschiedenen Abteilungen, zuletzt als Leiter der Geschäftsstelle Sottrum.
Weitere Mitarbeiter im Standort Scheeßel „Am Bahnhof“ waren Marga Meyer im Büro, Johann Bremer im Lager, Ernst Jürges im Lager sowie Wilhelm Behrens im Lager und als Kraftfahrer.
Bereits nach wenigen Monaten konnte Friedrich Miesner die Leitung des Standortes Scheeßel übernehmen, nachdem sich Hermann zur Heide in den Ruhestand verabschiedete. In Rotenburg war neben Ernst Röhrs auch Helmut Wesing tätig, der dort die Lohn- und Buchhaltung für beide Standorte ausführte. Später arbeitete Wesing vom Standort Scheeßel aus.
1972 - Erwerb eines Lagerplatzes am Bahnhof Scheeßel
1972 wurde am Bahnhof Scheeßel ein Lagerplatz erworben.
18.02.1973 - Ernst Röhrs verstirbt
Nach dem plötzlichen Tod von Ernst Röhrs am 18.02.1973 übernahm seine Frau Klara die Verantwortung. Der Plan auf dem 1972 erworbenen Lagerplatz, in Scheeßel, Wohnhäuser zu errichten wurde dadurch nicht umgesetzt. Unter der Führung von Klara Röhrs setzte das Unternehmen die Tradition fort, die die Brüder Otto und Ernst einst begonnen hatten.

1977 - Erwerb durch Friedrich Miesner
Am 01.01.1977 nahm die Geschichte des Unternehmens „Otto Röhrs, Baustoff- und Landhandel“ eine wichtige Wendung als Friedrich Miesner den Betrieb in Scheeßel erwarb und damit eine neue Ära einläutete.
Der Baustoffbetrieb in Rotenburg wurde, durch Klara Röhrs, an die Firma Cementmüller verkauft. Auch die Villa verkaufte Klara.
Zu diesem Zeitpunkt beschäftigte das Unternehmen sieben Mitarbeiter, darunter Friedrich Miesner selbst sowie sechs weitere Angestellte (Helmut Wesing, Johann Gerken, Wilhelm Behrens, Johann Bremer, Dieter Meinke, Friedrich-Wilhelm Meyer). Seine Frau Irmgard stieg am 01.05.1977 in das Unternehmen ein und übernahm die Buchhaltung.

1981 - Umzug in das Industriegebiet "Hinter der Bahn"
Im Juli 1980 startete der Bau eines neuen Geschäftsgebäudes.
Ein Jahr später, 1981, zog das Unternehmen dann in das Industriegebiet „Hinter der Bahn“ in Scheeßel um, was eine bedeutende Erweiterung der Betriebsfläche mit sich brachte. Die Verkaufstätigkeiten konnten nun auf einer Grundstücksfläche von 7.417 m² durchgeführt werden. Ca. 600 m² Lagerhalle, ein Schirm von ca. 360 m², sowie Büroräume und ein Verkaufsraum von ca. 220 m² standen nun für die Einlagerung der Artikel sowie für die Mitarbeiter zur Verfügung.
Die Ausweitung der Flächen brachte auch das Wachstum des Teams mit sich, welches auf zwölf Mitarbeiter anstieg (Friedrich Miesner, Irmgard Miesner, Johann Gerken, Günter Indorf, Carsten Hollmann, Ingrid Trochelmann, Wilhelm Behrens, Johann Bremer, Fritz Bader, Walter Hollmann, Peter Zimmermann und Anneliese Behrens).
Außerdem wurde das Logo in eine neutralere Form umgewandelt.
1982 - Der Start ins digitale Zeitalter
Der technologische Fortschritt hielt 1982 Einzug, als das Unternehmen erstmals EDV-Systeme für Rechnungserstellung und Buchhaltung einsetzte. Dieser Schritt markierte den Beginn einer neuen, effizienteren Ära der Unternehmensführung.

1984 - Kooperation Interpares/ Eurobaustoff
1984 begann eine Zusammenarbeit mit der Fachhandelskooperation Interpares (später Eurobaustoff), einem europäischen Unternehmensverbund für Baustoffe, Holz und Fliesen. Diese Kooperation erweiterte das Netzwerk und die Ressourcen des Unternehmens erheblich.
Juni 1987 - Erweiterung der Lagerkapazitäten
Die stetige Expansion setzte sich fort und im Juni 1987 wurde eine zusätzliche Lagerhalle (ca. 500 m²) mit Schirm (ca. 100 m²) gebaut.
01.07.1987 - Anschluss an das Interpares Rechenzentrum
Am 1. Juli 1987, schloss sich das Unternehmen dem Interpares Rechenzentrum in Karlsruhe an und führte ein neues EDV-System ein.
24.02.1989 - Umfirmierung zur Otto Röhrs GmbH
Die Umfirmierung zur heutigen „Otto Röhrs GmbH“ erfolgte am 24. Februar 1989, was einen weiteren wichtigen Meilenstein in der Firmengeschichte darstellte. Zu diesem Zeitpunkt zählte das Unternehmen fünfzehn Mitarbeiter aus verschiedenen Bereichen (Friedrich Miesner, Irmgard Miesner, Reiner Beckmann, Uwe Beckmann, Johann Gerken, Carsten Hollmann, Günter Indorf, Martin Riebesell, Ingrid Trochelmann, Fritz Bader, Johann Bremer, Joachim Hollmann, Walter Hollmann, Peter Zimmermann und Anneliese Behrens).
1991 - Weiteres Wachstum des Unternehmens
In den 1990er Jahren setzte das Unternehmen seine Wachstumsstrategie fort. 1991 wurde das Team weiter verstärkt und umfasste nun 22 Mitarbeiter (Friedrich Miesner, Irmgard Miesner, Reiner Beckmann, Uwe Beckmann, Johann Gerken, Carsten Hollmann, Günter Indorf, Ute Miesner [Funke], Martin Riebesell, Thomas Wiechern, Fritz Bader, Johann Bremer, Karl-H. Fuhrmann, Joachim Hollmann, Walter Hollmann, Bernd Smentek, Peter Zimmermann, Anneliese Behrens, Thomas Miesner und Klaus Ruhkopf).
April 1992 - Ausbau der Verkaufs- und Büroräume in Scheeßel
Im April 1992 erfolgte eine Erweiterung des Verkaufsraums und der Büroräume in Richtung Lagerhalle.

Juli 1993 - Kauf "Peiner Düngerhandel"
1993 wurde das Nachbargrundstück „Peiner Düngerlager“ gekauft, was eine Erweiterung der Betriebsfläche um 8.329 m² mit mehreren Hallen und einer 50 t-Fahrzeugwaage bedeutete.
01.08.1994 - Johann Gerken erhält Prokura
Am 1. August 1994 erhielt Johann Gerken Prokura und übernahm damit zusätzliche Verantwortung im Unternehmen.

1995 - Modernisierung des Standort Scheeßel & Einstellung des Kartoffelhandels
1995 entstand der Erweiterungsbau der Büroräume um ca. 68 m², sowie die Umgestaltung des Bürobereichs und der Fassade.
Außerdem wurde nach mehr als 70 Jahren der ursprüngliche Kartoffelhandel eingestellt, lediglich der Düngerhandel wurde bis zum Erwerb des Standortes in Sottrum 2002 weitergeführt.
1997 - Einführung "Info WaWi"
1997 erfolgte die Modernisierung des Warenwirtschaftssystems. Die „Info WaWi“ zog ein.
1998 - Erneute Erweiterung der Lagerkapazitäten in Scheeßel
Die Erfolgsgeschichte setzte sich mit dem dynamischen Wachstum des Baustoffhandels und dem Erwerb zusätzlicher Grundstücksflächen für Lagerzwecke (ca. 4.448 m²) im Jahr 1998 fort.
Im selben Jahr wurde das Logo noch einmal komplett überarbeitet und erhielt seinen noch heute gültigen Erkennungswert durch vier rote Bausteine.
2000 - Dipl. Kfm. Thomas Miesner wird zusätzlicher Geschäftsführer
2000 wurde Thomas Miesner zum zusätzlichen Geschäftsführer ernannt, was die Führungsstruktur stärkte. Zu diesem Zeitpunkt hatte das Unternehmen eine Grundstücksfläche von 21.000 m² (davon eine überdachte Fläche von 6.700 m²) und beschäftigte 44 Mitarbeiter.

2002 - Erwerb des Standort Sottrum
In den frühen 2000er Jahren setzte die Otto Röhrs GmbH ihre Expansion und Spezialisierung fort. 2002 erweiterte das Unternehmen seine Präsenz durch den Erwerb eines neuen Standortes in Sottrum, wodurch das Team um elf Mitarbeiter und die Lagerfläche um 9.200 m² wuchs.
Gleichzeitig fand eine strategische Neuausrichtung statt: Der Landhandel wurde eingestellt und das Geschäftsmodell fortan vollständig auf den Baustoffhandel konzentriert.
Das Logo in seiner heutigen Form entstand.

30.10.2003 - Klara Röhrs verstirbt
Am 30.10.2003 verstarb Klara Röhrs (*02.06.1911) im Alter von 92 Jahren. Bis dato wurde sie regelmäßig zum Geburtstag und zu Weihnachten durch Irmgard und Friedrich Miesner besucht. Klara, die ursprünglich aus Behringen stammte, hatte schon zu Lebzeiten die Klara Röhrs Stiftung gegründet, damit das Vermögen des kinderlosen Paares auch zukünftig in ihrem Sinne eingesetzt wird. Mit ihrem Tod ist die Stiftung dann in Kraft getreten und unterstützt noch heute den Naturschutzpark Lüneburger Heide um den Hof Tütsberg, die evangelische Kirche in Rotenburg, sowie das SOS-Kinderdorf in Worpswede und den Lionsclub Rotenburg.
2004 - Neubau Scheeßel
Die folgenden Jahre waren geprägt von weiteren Entwicklungen. 2004 begann der Neubau von Büros, einer Ausstellung und einer überdachten Verladezone in Scheeßel, welcher im Frühjahr 2005 fertiggestellt wurde.

2006 - Übernahme der K.F. Rathsmann GmbH & Co. KG
Das Jahr 2006 markierte einen weiteren Meilenstein mit der Übernahme der Geschäftsaktivitäten der K.F. Rathsmann GmbH & Co. KG, was zur Integration der Standorte Rotenburg, Soltau und Verden in die neu gegründete Rathsmann Baustoffe GmbH führte. Diese Übernahme stärkte die Marktpräsenz und etablierte gleichzeitig eine enge Partnerschaft mit der Otto Röhrs GmbH.

2007 - Kooperation mit der NA-LOG
2007 erweiterte die Firma ihr Serviceangebot durch die Garantie einer deutschlandweiten Lieferung, ermöglicht durch eine Kooperation mit dem „NAtionalen Baustoff LOGistik Service“, kurz NA-LOG.
2010 - Kauf des Grundstücks in der Industriestraße 12
2010 wurde dann das Grundstück in der Industriestraße 12 erworben. Dieses Gelände in direkter Nachbarschaft besteht aus einem Bürogebäude, einer geräumigen Lagerhalle und einem großen Lagerplatz.
Außerdem bezog dort auch das gerade neu gegründete Tochterunternehmen „Modernisierungsteam GmbH“ (Gründung am 31.03.2010) einige Büroräume. Diese übernimmt die Durchführung und Umsetzung von Maßnahmen im Bereich Sanierung, Renovierung und Modernisierung komplett aus einer Hand.

2011 - Erwerb des Standort Hambergen
Im Jahr 2011 erfolgte der Erwerb einer neuen Filiale der Tecklenburg Unternehmensgruppe in Hambergen sowie die Verschmelzung der Rathsmann Baustoffe GmbH auf die Otto Röhrs GmbH. Außerdem wurde das Liefergebiet von Bremen und Hamburg bis Hannover ausgedehnt, um so noch mehr Kunden bedienen zu können.

2013 - Modernisierung des Standort Soltau
In den nächsten Jahren stand die Modernisierung und Erweiterung einiger Standorte im Fokus. 2013 wurde der Standort Soltau umfassend modernisiert. Neben der Neugestaltung der Ausstellungen, der Arbeitsplätze und des Fachmarktes erbaute man eine neue Lagerhalle mit überdachter Ladezone.
Durch die strategischen Expansionen und Investitionen wuchs die Mitarbeiterzahl der Otto Röhrs GmbH auf beeindruckende 180 Mitarbeiter an und unterstrich das kontinuierliche Wachstum und den Erfolg des Unternehmens in der Baustoffbranche.

2014 - Verlagerung Standort Verden
Der Standort Verden wurde 2014, nach einer umfangreichen Neu- und Umgestaltung, in die Max-Planck-Str. 13 verlagert.
07.11.2014 - Klaus Bösch und Florian Groffmann erhalten Prokura
Zum 7. November 2014 wurde Klaus Bösch und Florian Groffmann Prokura erteilt. Damit wurden beide mit erweiterten Handlungsvollmachten für das Unternehmen ausgestattet.

2015 - Übernahme der Standorte Weyhe und Quelkhorn & Neubau Standort Rotenburg
2014 erwarb man ein Betriebsgelände in der Soltauer Straße 160 in Rotenburg und erbaute dort 2015 den neuen Standort Rotenburg.
Zusätzlich wurden 2015 die Standorte der Warneke Baustoff- und Fliesenhandels-GmbH in Weyhe und der Schomacker Baustoffe GmbH in Quelkhorn in die Otto Röhrs GmbH integriert, was das Vertriebsnetzwerk weiter stärkte.
2016 - Kauf des Grundstücks Ruhlohkampweg 11
Im Jahr 2016 gab es einen weiteren bedeutenden Schritt in der Unternehmensgeschichte durch den Erwerb des Grundstücks im Ruhlohkampweg 11 in Scheeßel. Dieses Gelände, das ursprünglich aus einem großen Bürogebäude mit Großraumbüros und mehreren kleineren Lagerhallen bestand, legte den Grundstein für den heutigen Online-Handel. Heute ist dieser Standort das Herzstück des Online-Handels und ein Symbol für die Innovationskraft und Zukunftsorientierung des Unternehmens.

2017/2018 - Umbau Standort Scheeßel & Einführung Profibaustoffshop
In den Jahren 2017/2018 unternahm die Otto Röhrs GmbH gewichtige Schritte, um ihre Infrastruktur und Dienstleistungsangebote weiter zu verbessern. Der Standort Scheeßel erlebte einen umfassenden An- und Umbau, der nicht nur einen neuen Büroanbau und eine neue Lagerhalle für Holz- und Dachbaustoffe umfasste, sondern auch eine komplette Überarbeitung des Ausstellungsbereiches sowie Modernisierung der Arbeitsplätze. Diese Neugestaltungen dienten dazu, sowohl die Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter zu optimieren als auch das Kundenerlebnis zu verbessern.
Darüber hinaus wurde 2017 der B2B-Shop „Profibaustoffshop“ eingeführt und damit das digitale Angebot für gewerbliche Kunden erweitert.

01.01.2019 - Übernahme Online-Shop "Gardopia", Umstellung auf "InfoPro" & Implementierung CRM
Der 01.01.2019 markierte den Ausbau der Onlinehandelsaktivitäten der Otto Röhrs GmbH durch die Übernahme des Online-Gartenshops „Gardopia“. Diese strategische Akquisition ermöglichte es dem Unternehmen, seine Präsenz im digitalen Bereich zu erweitern und eine neue Kundengruppe anzusprechen.
Auch technisch gab es einige Veränderungen. Es erfolgte die Warenwirtschaftsumstellung auf „Info Pro“ und die Implementierung des CRM-Systems für eine bessere Kundenverwaltung.

2020 - Gardopia wird zu Röhrs Baumarkt & Einführung Sage Mitarbeiterportal
Die digitale Transformation setzte sich 2020 fort, als das Unternehmen den Onlineshop um diverse Fachmarktartikel erweiterte. Der Gardopia-Shop wurde in diesem Zuge in den „Röhrs Baumarkt“ umbenannt, was die Integration des Online-Angebots in die bestehende Markenidentität der Otto Röhrs GmbH widerspiegelte.
Für die Mitarbeiter wurde ein Mehrwert durch das „Sage Mitarbeiterportal“ geschaffen, welches nach der Testphase in Scheeßel, 2021 in allen Standorten implementiert wurde.
2021 - Kauf des Grundstücks Industriestraße 10 & Integration Cloudserver
2021 stand ein weiterer großer technischer Fortschritt an. Die Standorte zogen mit ihren IT-Anwendungen in ein Cloud-System um. Dadurch wurden die Arbeitsplätze noch flexibler und die Datenbereitstellung noch schneller und sicherer. Außerdem erweiterte sich die Präsenz durch den Erwerb des Grundstücks in der Industriestraße 10. Dieses strategisch wichtige Gelände umfasst ein kleines Bürogebäude, das heute als Verwaltungszentrale dient, sowie mehrere Lagerhallen, die die Lagerkapazitäten des Unternehmens noch einmal erheblich erweitern.
01.07.2022 - Florian Wahlers erhält Prokura
Zum 1. Juli 2022 wurde Florian Wahlers außerdem Prokura erteilt, die er nun neben der Niederlassungsleitung in Scheeßel ausführte.

2022 - Schließung der Standorte Hambergen und Weyhe, Umbau Online-Handel & Standort Sottrum
Im Jahr 2022 musste das Unternehmen jedoch auch Rückschläge hinnehmen, wie die Schließung der Standorte Hambergen und Weyhe aufgrund des Verkaufs der beiden bislang gemieteten Geschäftsgebäude in andere Hände. Trotz dieser Herausforderungen, welche eher als Chance und nicht als Rückschritt gesehen wurde, konzentrierte sich die Otto Röhrs GmbH weiterhin auf Wachstum und Modernisierung, wie die umfassende Modernisierung des Standortes Sottrum und der Bau einer neuen Lager- und Verpackungshalle für den Online-Handel zeigten. Auch in Zukunft soll der Geschäftsbetrieb nur noch in eigenen Immobilien fokussiert werden.
13.01.2023 - Wortmarke "RBS24"
Am 13. Januar 2023 wurde die Wortmarke „RBS24“ eingeführt. Sie dient seitdem als Eigenmarke des Röhrs Baumarktes und ergänzt das bestehende Sortiment um Produkte unter eigener Markenbezeichnung.

21.10.2024 - 100 Jahre Röhrs Baustoffe
Das Jahr 2024 stellt einen besonderen Meilenstein in der Geschichte der Otto Röhrs GmbH dar: das 100-jährige Firmenjubiläum am 21. Oktober 2024. Dieses Jubiläum wurde mit dem Launch des Profibaustoffshops, einer neuen Unternehmenswebsite sowie für die ca. 250 Mitarbeiter mit der Implementierung der digitalen Zeiterfassung eingeläutet.
Auch im Laufe des Jahres stand das 100-jährige Bestehen immer wieder im Mittelpunkt. Jeden Monat wurden besondere Jubiläumsaktionen veröffentlicht, die von attraktiven Rabatten bis hin zu verschiedenen Zugaben reichten. Einen weiteren Höhepunkt bildete die große Mitarbeiterfeier, bei der gemeinsam auf 100 Jahre Röhrs zurückgeblickt und die Unternehmensgeschichte noch einmal Revue passieren gelassen wurde.
Im Vorfeld des Jubiläums wurde zudem die gesamte Geschichte der Otto Röhrs GmbH umfassend aufgearbeitet und in einer Chronik festgehalten. Im Rahmen der Recherchen konnte über die Klara-Röhrs-Stiftung der Kontakt zu Katja Ponsch aus Löningen hergestellt werden, welche die Großnichte von Ernst und Otto Röhrs ist. Katja Ponsch kam daraufhin persönlich zu uns in den Standort Scheeßel und tauschte sich mit uns über die Geschichte der Familie und des Unternehmens aus. Durch das persönliche Gespräch konnten zahlreiche interessante neue Informationen, Erinnerungen und Hintergründe gewonnen werden, die in die Aufarbeitung der Unternehmensgeschichte einflossen.
12.11.2024 - Neues Röhrs Baumarkt Logo
Am 12. November 2024 erhielt auch der Markenauftritt des Röhrs Baumarkt eine weitere Überarbeitung. Mit der Einführung des neuen Röhrs Baumarkt Logos wurde der Begriff „Baumarkt“ erstmals direkt und deutlich in das Logo integriert. Der bisherige kleinere Zusatz entfiel dadurch vollständig. Gleichzeitig blieb die gestalterische Nähe zu Röhrs Baustoffe bewusst erhalten, sodass die Zugehörigkeit zur gemeinsamen Röhrs-Marke weiterhin klar erkennbar ist.
15.10.2025 - Friedrich Miesner verstirbt
2025 war für die Otto Röhrs GmbH von einem traurigen Ereignis geprägt. Am 15. Oktober 2025 verstarb Seniorchef Friedrich „Fiddi“ Miesner, geboren am 25. Mai 1938.
Über viele Jahre hinweg war er eng mit der Entwicklung und Geschichte des Unternehmens verbunden und prägte die Otto Röhrs GmbH über einen bedeutenden Zeitraum mit.
Auch nach der Übergabe der Verantwortung blieb er dem Unternehmen eng verbunden. Bis zu seiner letzten Erkrankung kam er weiterhin täglich ins Büro und verfolgte mit großem Interesse die Entwicklungen und das Geschehen bei Röhrs Baustoffe. Mit seinem Tod verlor das Unternehmen eine Persönlichkeit, die einen wichtigen Teil der Unternehmensgeschichte begleitet und maßgeblich mitgestaltet hatte.
17.06.2026 - Nils Gräbe erhält Prokura
Am 17. Juni 2026 wurde Nils Gräbe Prokura erteilt. Bereits zuvor war er als Niederlassungsleiter am Standort Verden tätig. Mit der Erteilung der Prokura übernahm er zusätzlich die Leitung des Standortes Scheeßel und damit weitere Verantwortung innerhalb der Otto Röhrs GmbH.
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